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Die letzten Wochen und Monate...

Lange hatte ich keine Lust und kein Bedürfnis mehr, meine Gefühle und Sehnsüchte in Tagebuchform aufzuschreiben.

Was innerhalb der letzten Wochen passiert ist?
Ich habe einen neuen Job, arbeite für ein bekanntes Wiener Büro (allerdings bleibe ich wohl doch auf absehbare Zeit in der Münchern Zweigstelle)
Meinem Freund und mir geht es sehr gut - nicht wie in einigen Kommentaren angenommen, wir haben uns nicht getrennt.
Es gab eine Krise in den letzten Wochen, wir hatten beide viel um die Ohren und auch großen Stress.

Wie es mir geht?
Ich bin immer noch annähernd so schlank wie früher, allerdings habe ich dieses Gewicht letztendlich nicht durch Selbsthass und Selbstkasteiung erreicht, sondern es hat sich einfach von selber wieder eingependelt.

Wie ich mich fühle?
Naja, es gibt immer noch Tage, die leer sind und an denen ich am liebsten nur im Bett liegen bleiben würde und mich mit Schokolade und Chips vollstopfen möchte.
Allerdings ist das keine Lösung, denn die Welt ist einfach so. Ich kann nichts erreichen, wenn ich mich aufgebe oder zugrunde richte.
Einfach etwas Farbe ins Gesicht, ein elegantes Outfit mit schönen Schuhen und dann geht`s.
Aufgeben gilt nicht und wenn man weitermacht, dann gibt sich das schlechte Gefühl bald wieder.

Was ich in letzter Zeit falsch gemacht habe?
hmm...die Affäre mit dem besten Freund meines Freundes war lwohl keine Meisterleistung, aber ich fand es so toll, wie er mich gesehen hat.
Leider kann ich niemals wiederstehen, wenn mir ein schöner und sehr symphatischer Mann erzählt, wie wunderschön ich sei...
naja, war einfach eine Selbstbestätigung. Nicht schlimm, ist jetzt wieder vorbei.
War auf jeden Fall eine interessante Erfahrung...

Was gut war?
Eigendlich das ganze restliche Leben...ich komme jetzt ganz gut mit mir und meiner Umgebung aus. Hatte viele schöne Tage, hatte unangenehme Tage...aber inzwischen mag ich mich und mein Leben.
19.1.07 11:17


Und wieder beginnt eine neue Woche

Hallo Sara, hallo Susanne,
es tut mir leid, dass ihr beide Euch Sorgen um mich gemacht habt. Das nächste Mal werde ich mich auch abmelden, bzw. euch Bescheid geben, wenn ich wieder längere Zeit nicht schreiben möchte. Inzwischen merke ich aber, dass es mir wieder gut tut, über meine Gedanken zu schreiben.

Das Wochenende war schrecklich:
So viel Verzweiflung und Stress...und warum das alles?
Eigendlich nur, weil ich meine Bude hätte aufräumen und putzen sollen.
Leider ist die ganze Wohnung mit Skizzen, Entwürfen und Graphiken vollgestellt. Ein paar von mir, doch die meisten von meinem Liebsten.
Wären es die eigenen, so könnte ich einfach alles Unnötige entsorgen und einfach wieder in einem klaren Umfeld leben.
Leider kann ich das nicht, wenn die Bilder nicht von mir sind.
Leider liebt mein Schatz es über alles, Krempel anzusammeln und mitzuschleppen.
Es sind schon nette Dinge darunter, so z.B. sein erster Strampelanzug...aber was um alles in der Welt soll man mit dem Fotoalbum des verflossenen Liebhabers seiner Mutter anfangen?
Was mit den Ausstellungsplakaten zur eigenen Ausstellung vor 10 Jahren?!?
Ist ja alles ganz nett...wenn man den Platz dazu hätte!!!!!!!
Mich erdrückt diese Sammlung auf jeden Fall, da kein Platz für neues mehr in der Wohnung ist...

Ich brauche Luft und Freiheit, damit ich leben kann!!! Brauche Ordnung und Übersicht...doch es scheint so schwierig zu sein, das zu erreichen!

In den letzten Nächten wache ich immer mehrmals auf, schweißgebadet und verängstigt. Ich kann nicht einmal genau sagen, warum das geschieht, ich habe nur den Eindruck, dass alles ein riesiger Berg ist, den ich unmöglich erklimmen kann...
Es scheint so viel zu tun zu sein, dass ich keinen Punkt finde, an dem ich ansetzten kann, zu arbeiten...
22.1.07 10:03


Winter!!!!

Irgendwie schon schöne, wenn man im Moment nach draußen sieht...



Seit gestern habe ich auch die Nikotin-Entzugserscheinungen überwunden. Es war einfach horrormäßig...
Andauernd Hunger, Kopfweh, Übelkeit und schlechte Laune. Inzwischen habe ich mich allerdings wieder gefangen und kann auch wieder Entscheidungen treffen.

Allerdings hat meine Wohnung dringend einen vorgezogenen Frühjahrsputz nötig, da inzwischen schon Staubmäuse in jeder Ecke wohnen und die Fenster auch nicht mehr so taufrisch aussehen. Leider müssen nächste Woche auch noch die Handwerker kommen, da im Wohnzimmer ein Schimmelfleck aufgetreten ist...bäh!!!
Noch dazu ist soviel überflüssiger Krempel in der Wohnung...hoffentlich schaffe ich das alles sauber zu bekommen, bis mein Freund am Wochenende wieder hier ist...
Warum hasse ich es nur so sehr, putzen und aufräumen zu müssen?
Ich träume die ganze Zeit von einer eigenen Putzfrau, oder noch besser, einer eigenen Haushälterin...

Naja, im Moment kann mir nicht mal das meine Laune verderben. Ich werde heute mal wieder an einem neuen Entwurf arbeiten und am Abend geht`s dann noch zur Geburtstagsfeier meiner besten Freundin...der Tag kann beginnen!!!

Euch allen auch einen wunderschönen ersten Wintertag...

Nike
23.1.07 09:01


Der ewige Kreislauf...

Es gibt immer noch Verhaltensweisen (ist das jetzt korrekt? Die Rechtschreibprüfung erlaubt zwei verschiedene Arten zu schreiben...)
die ich nicht durchbrechen kann.

Geht es mir schlecht, dann esse ich viel. Dann nehme ich allerdings auch zu und ich mache mir Vorwürfe. Wieder esse ich mehr um mich zu trösten. Die Arbeit läuft schlecht, weil ich nicht gut drauf bin, ich esse Schokolade und Junk Food und mir geht`s noch schlechter...die Arbeit bleibt liegen.

Geht es mir jedoch gut, dann esse ich normal. Die Arbeit geht voran, es geht mir gut...ich komme mit normalen Mahlzeiten aus...alles läuft glatt. Ich halte mein Gewicht oder es geht sogar abwärts. Ich bin gut gelaunt und kann effektiv arbeiten, Sport machen und mag mich.

Leider kann ich es noch nicht trennen, dass ich mein persönliches Wohlbefinden von der Art und Anzahl der Mahlzeiten trenne. Ich möchte Essen nicht mehr als Trost und Ersatzbefriedigung hernehmen. Ich möchte einfach leben, das Leben nehmen wie es kommt.

Den ganzen Tag weinen, wenn es mir so schlecht geht wie am Sonntag. Aber ich möchte nicht mehr die innere Leere mit einem Übermaß an Essen kompensieren.
Ich möchte nicht mein Selbstwertgefühl abhängig machen von den Kleidungsstücken, die ich trage.
Mein Selbstbewusstsein muss mehr auf eigener Leistung, Fleiß, Disziplin und auch innerer Zufriedenheit und Zuversicht gründen. Denn Einflüsse und Materie, die von außen zugeführt wird (egal ob Konsumgüter oder Essen) kann niemals die Klarheit und die innere Ruhe liefern, nach der ich suche.

@ me.
Ich werde kein Foto von mir ins Netz stellen, da ich nicht möchte, dass über meine Figur oder mein Aussehen diskutiert wird. Vor ein paar Monaten dachte ich noch, positive Kritiken würden mich aufbauen.
Doch in dem Prozess, in dem ich mich im Moment befinde, liegt es an mir, mich innerlich selbst zu akzeptieren.
Ich habe die Figur erreicht, die ich haben wollte. Aber dennoch kommen mir immer wieder Zweifel. Essen oder nicht essen bzw. das Ausehen lösen keine Probleme.
Das muss ich selber lernen.
24.1.07 10:54


Chaos!!

Warum wird meine Wohnung nur immer so schnell übervoll??? Ich hasse es, andauern ausmisten zu müssen...
25.1.07 10:13


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